Internationales Kooperationsforum der Fachhochschulen 2024

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„Wie kann ein höheres Maß an Öffnung nach außen durchgeführt und ein neuer Weg der internationalen Zusammenarbeit zwischen angewandten Universitäten eingeschlagen werden?“ Am 20. Oktober fand an der Shanghai Dianji Universität das Internationale Kooperationsforum der angewandten Hochschulen 2024 statt. Mehr als 100 Experten, Wissenschaftler und Unternehmer aus rund zehn Hochschulen und Unternehmen aus Deutschland, Großbritannien, Ungarn, Australien sowie weiteren Ländern und nahezu 30 Partnerhochschulen in China trafen sich hier. Sie führten eingehende Gespräche darüber, wie angewandte Hochschulen im Zeitalter der Globalisierung ihre Öffnung weiter vorantreiben, Kooperationen innovativ gestalten und die Entwicklung fördern können.

Während des Forums wurde das Chinesisch-Europäische Forschungszentrum für Neue Energien der Shanghai Dianji-Universität offiziell eingeweiht. Das Zentrum ist eine gemeinsame Einrichtung der Shanghai Dianji-Universität sowie Universität John von Neumann in Ungarn, der University of Huddersfield in Großbritannien, der Hochschule Kaiserslautern, der Hochschule Wildau und der Hochschule Bremen in Deutschland. Es forscht schwerpunktmäßig an Technologien zur Energieumwandlung und -steuerung, Solarphotovoltaik sowie der hocheffizienten Integration von Wasserstoffbatteriesystemen und trägt zur Weiterentwicklung neuer Energietechnologien sowie zur Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse bei.

Auf Basis dieses Forschungszentrums werden die Kooperationspartner aktiv einen Austausch von Studierenden fachlich relevanter Studiengänge im Bereich neuer Energien, eine gemeinsame Promotionenausbildung von Doktoranden sowie gegenseitige Besuche von Forschungspersonal durchführen. Sie organisieren regelmäßige wissenschaftliche Austausche, bewerben sich gemeinsam um nationale und europäische internationale Wissenschafts- und Technologiekooperationsprojekte und stärken kontinuierlich ihre Fähigkeiten zur kooperativen Innovation. Die Gründung des Zentrums markiert einen wichtigen Schritt für die Shanghai Dianji-Universität auf dem Gebiet der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit.

„Die Ausführungen von Generalsekretär Xi Jinping zur Öffnung des Bildungswesens nach außen auf dem Nationalen Bildungsforum liefern uns wichtige Leitlinien für die Gestaltung einer hochwertigen bildungspolitischen Öffnung nach außen im neuen Zeitalter und den Aufbau eines Bildungsstaates“, sagte Zhou Qinjian, Leiter des Amts für Internationale Zusammenarbeit und Austausch des Shanghaier Bildungsministeriums, in seiner Ansprache. Eine hochwertige Öffnung des Bildungswesens nach außen sei ein zentraler Motor für den Aufbau eines Bildungsstaates. Als internationale Metropole baue Shanghai aktiv ein internationales Bildungssystem mit offener Zusammenarbeit auf, indem es weltweit erstklassige Bildungsressourcen und Innovationselemente effektiv nutzt, um einen neuen Höhepunkt der chinesisch-ausländischen Hochschulzusammenarbeit zu schaffen.

Um eine qualitativ hochwertigere Öffnung angewandter Hochschulen zu fördern, sei es erforderlich, durch vorausschauende Planung weitere erstklassige Bildungsressourcen einzuführen, das Verhältnis zwischen Import und Assimilation zu bewältigen, Bildungs- und Lehrreformen voranzutreiben und die Bildungsqualität zu verbessern. Zugleich gelte es, durch eine hochwertige Öffnung die Entwicklung wissenschaftlicher und technischer Talente zu fördern, die integrierte Reform von Bildungs- und Forschungstalenten umfassend voranzutreiben, interdisziplinäre Plattformen aufzubauen, die internationale kooperative Innovation zu stärken und die Innovationsfunktion der Hochschulen zu erhöhen.

Miao Ting, stellvertretender Direktor des Verwaltungsausschusses für den Neuen Bereich Lingang der Chinesischen (Shanghai) Pilot-Freihandelszone, erklärte in seiner Ansprache, dass der Neue Bereich Lingang eine bedeutende nationale Strategie ist, die von Generalsekretär Xi Jinping persönlich konzipiert, geplant und vorangetrieben wurde. Der Neue Bereich entwickelt sich zu einem wichtigen Fenster für die Öffnung Shanghais und sogar des gesamten Landes nach außen sowie zu einer vordersten Front für internationale Zusammenarbeit.

Er wies darauf hin, dass die Entwicklung des Neuen Bereichs Lingang ohne die Unterstützung von Hochschulen und Forschungsinstituten sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Regierung und Hochschulen nicht möglich sei. Der Neue Bereich werde die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungsinstituten weiter verstärken, die Integration von Ausbildung und Industrie vertiefen und eine tiefgreifende integrative Entwicklung von Hochschulen, Talenten und Industrien fördern. Er hoffe, dass durch dieses Forum der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen angewandten Hochschulen im In- und Ausland gestärkt, die tiefe Integration von Industrie, Wissenschaft und Forschung gemeinsam vorangetrieben und eine starke Talentgarantie und intellektuelle Unterstützung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Region geleistet werde.

„Seit langem verfolgt unsere Hochschule die Leitlinie ‚Gegründet auf Technik, ausgerichtet an der Anwendung‘ und betrachtet die Entwicklung durch Öffnung als eine zentrale Entwicklungsstrategie.“ Professorin Gong Siyi, Präsidentin der Shanghai Dianji-Universität, führte in ihrer Ansprache aus: Öffnung bildet die Grundlage für eine hochwertige Zusammenarbeit, Innovation ist der Schlüssel zu einer qualitativ hochwertigen internationalen Kooperation und Entwicklung stellt deren Ziel dar. Zur Umsetzung einer Öffnung auf höherem Niveau nannte sie drei Punkte: Erstens braucht es eine aufgeschlossene Haltung sowie entsprechende institutionelle Regelungen. Zweitens gilt es, Kooperationsmodelle weiterzuentwickeln und nachhaltige Kooperationsmechanismen aufzubauen. Drittens soll die Förderung der lokalen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung im Fokus stehen. Sie betonte, dass angewandte Hochschulen bei der internationalen Zusammenarbeit stets ihre Mission und Verantwortung im Auge behalten sollten, um die regionale Wirtschaft und Gesellschaft mit international qualifizierten Fachkräften sowie technischer Unterstützung nachhaltig zu stärken.

Professor Yu Tao, Präsident der Shanghai University of Engineering Science, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Erforschung und Praxis des Modells der gemeinsamen Talentförderung durch Integration von Industrie und Ausbildung“ und stellte die diesbezüglichen Erfahrungen seiner Hochschule vor. Seinen Ausführungen zufolge ist die Integration von Industrie und Ausbildung der Schlüssel zur Talentförderung an angewandten Hochschulen. Durch die intensive Zusammenarbeit mit international renommierten Hochschulen und Unternehmen hat die Hochschule inzwischen eine zweite Entwicklungsstufe (2.0) der gemeinsamen Talentförderung im Rahmen der Industrie-Ausbildungs-Integration erreicht.

Er betonte, dass sich angewandte Hochschulen an der Industrie, an internationalen Kooperationspartnern sowie an der künftigen industriellen Entwicklung orientieren sollten. Mithilfe der Industrie-Ausbildungs-Integration soll eine Entwicklungsstruktur im Sinne des „Neun-Eins-Konzepts“ geschaffen werden. Zudem stellte er das Konzept von „drei Fenstern, zwei Türen und drei Säulen“ für die hochwertige Entwicklung angewandter Hochschulen vor, das neue Ansätze für die Talentförderung an solchen Einrichtungen liefert.

Professor Rainer Dudziak, ehemaliger Vorsitzender des Freundeskreises der Deutschen Fachhochschulen, hielt einen Hauptvortrag mit dem Titel „Best Practices für Kooperationsmodelle zwischen chinesischen und deutschen Hochschulen“. Er stellte detailliert das Projekt der Chinesisch-Deutschen Ingenieurhochschule vor, das von der Hochschule Bochum und der Tongji-Universität gemeinsam gegründet wurde. 

Seinen Worten zufolge erweitert dieses Kooperationsmodell nicht nur den internationalen Horizont und die praktischen Fähigkeiten der Studierenden, sondern fördert auch einen vertieften Austausch sowie eine intensive Zusammenarbeit im Bildungssektor zwischen China und Deutschland. Er betonte, dass der Schlüssel zum Erfolg chinesisch-deutscher Kooperationen in der engen Abstimmung zwischen den beteiligten Hochschulen, der aktiven Beteiligung von Unternehmen sowie der nachdrücklichen Unterstützung durch die Regierungen liege. Zudem teilte er reichhaltige Erfahrungen und erfolgreiche Beispiele aus der internationalen Zusammenarbeit deutscher Fachhochschulen mit. Diese bieten wertvolle Anregungen für angewandte Hochschulen bei der Umsetzung einer hochwertigen internationalen Kooperation. 

Professor Xu Huigang, Vizepräsident der Changshu Institute of Technology, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Erkundung neuer Modelle der internationalen Integration von Industrie und Ausbildung zur Förderung einer neuen Entwicklung der Ausbildung anwendungsorientierter Talente“ und berichtete über die diesbezüglichen Erkundungen und praktischen Umsetzungen an seiner Hochschule.

Seinen Ausführungen zufolge vertieft das Changshu Institute of Technology die Integration von Industrie und Ausbildung durch den Aufbau moderner Industriehochschulen, die Durchführung von Aus- und Weiterbildung im Bereich Innovation und Unternehmertum sowie die Förderung der chinesisch-ausländischen Hochschulzusammenarbeit, um anwendungsorientierte Talente auszubilden, die den gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen.

Er wies darauf hin, dass die internationale Integration von Industrie und Ausbildung ein wichtiger Weg zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit an angewandten Hochschulen sei. Durch die Kooperation mit ausländischen Hochschulen und Unternehmen errichtet die Hochschule gemeinsame Forschungszentren und Praxistrainingsbasen und treibt Reformen und Innovationen im Lehrplan sowie im Lehrmodell voran. Zudem stellte die Hochschule die Initiative und das Konzept einer internationalen Industriehochschule vor. Ziel ist es, Unternehmen zur Beteiligung an internationalen Kooperationsprojekten zu gewinnen und hochqualifizierte, interdisziplinäre innovative Talente mit internationalem Horizont auszubilden.

Professor Wang Hongzhi, stellvertretender Präsident der Shanghai Dianji-Universität, hielt einen Vortrag mit dem Titel „Internationale Praxis und Erkundungen an lokalen angewandten Hochschulen – Am Beispiel der Shanghai Dianji-Universität“ und berichtete über die praktischen Erfahrungen und Erkundungen seiner Hochschule im Bereich der internationalen Zusammenarbeit.

Durch Maßnahmen wie die internationale Talentausbildung, den Aufbau internationaler Lehrkräfte, die deutsch-chinesische Kooperation sowie die Unterstützung des internationalen Öffnungsstandorts Lingang stärkt die Hochschule kontinuierlich ihre internationale Reichweite und Wettbewerbsfähigkeit. Als Beispiel sei das eingerichtete Chinesisch-Deutsche Zentrum für die Integration von Industrie und Ausbildung genannt. Die Hochschule hat zudem ein Bündnis mit deutschen Unternehmen im Neuen Bereich Lingang geschlossen, um den Aufbau von Praxiseinrichtungen und die gemeinsame Nutzung von Lehrkräften voranzutreiben. Er betonte, dass Internationalisierung für angewandte Hochschulen von zentraler Bedeutung sei, diese aber zugleich zahlreichen Herausforderungen gegenüberstehen: Dazu zählen eine unzureichende internationale Ausrichtung der Mitarbeiter, ein unvollständiges Verwaltungssystem der Fachbereiche, geringe Bereitschaft der Studierenden zur Auslandsmobilität, ein niedriger Anteil an externen Ressourcenzugängen sowie eine insgesamt mäßige Qualität der internationalen wissenschaftlich-technischen Kooperationen der Hochschule. Um diese Probleme zu lösen, hat die Hochschule folgende Maßnahmen erarbeitet: eine Erneuerung der Denkweise, verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, die Erschließung weiterer Finanzierungswege, die stärkere Einbindung der Fachbereiche sowie der Ausbau von Kooperationsplattformen. Er hoffte, dass diese Maßnahmen die internationale Arbeit der Hochschule auf eine neue Ebene heben und neue Wege für die internationale Zusammenarbeit an angewandten Hochschulen erschließen werden.

Am Nachmittag führten die anwesenden Experten und Wissenschaftler ausführlichen Austausch zu drei Themenfeldern: „Internationalisierung der Talentausbildung“, „Internationalisierung des Lehrkräfteaufbaus“ sowie „Internationalisierung der Forschungskooperationen“. Sie erörterten gemeinsam konkrete Praktiken und wertvolle Erfahrungen für die qualitativ hochwertige Entwicklung angewandter Hochschulen.

Wang Ying, stellvertretende Parteisekretärin und stellvertretende Präsidentin der Shanghai Institute of Technology, stellte die Praktiken und Erfolge ihrer Hochschule im Bereich der internationalen Talentausbildung vor. Sie betonte, dass die Hochschule neun zentrale Kompetenzen integriert und ein Ökosystem der Talentförderung durch die Integration von Wissenschaft, Bildung und Industrie aufgebaut habe. Ziel sei die Ausbildung hochqualifizierter Ingenieure mit internationalem Horizont und Innovationsvermögen. Darüber hinaus treibt die Hochschule durch internationale Kooperationsprojekte wie die China-Laos-Eisenbahn die Auslandsvermittlung von Bildung voran und demonstriert die Innovationskraft und Vitalität chinesischer Hochschulen im Rahmen internationaler Zusammenarbeit.

Professor Jörg Reiff-Stephan von der Hochschule Wildau blickte auf die seit 25 Jahren bestehende Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern zurück. Er betonte, dass gegenseitiges Verständnis und interkulturelle Kooperation der Schlüssel für die künftige Zusammenarbeit seien. Er hofft auf eine Vertiefung der Partnerschaften in den kommenden Jahren, um gemeinsam Bildungsinnovationen voranzutreiben und einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Shen Jie, Industriedirektor der Elektrotechnischen Fakultät der Shanghai Dianji- Universität und Gründer von Leadrive Technology(zhen qu ke ji), begann seinen Vortrag mit den internationalen Anforderungen an anwendungsorientierte Talente im Zuge der Entwicklung der neuen Produktivkräfte. Aus der Perspektive der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen im Neuen Bereich Lingang analysierte er den Aufbau neuer Mechanismen sowie innovativer gemeinsamer Ausbildungsmodelle für die internationale Förderung anwendungsorientierter Talente. Er erörterte zudem Wege, wie international aufgestellte Unternehmen und Hochschulen durch institutionalisierte, tiefgreifende Kooperationen im Rahmen der Integration von Industrie und Ausbildung gemeinsam die internationale Ausbildung angewandter Fachkräfte durchführen können.

Professor Andrew Ball, stellvertretender Präsident der University of Huddersfield, stellte wirksame Maßnahmen und erfolgreiche Erfahrungen seiner Hochschule zur Internationalisierung des Lehr- und Verwaltungspersonals vor. Diese umfassen die Forschung zu internationalen Personalstrategien, die Personalrekrutierung, individuelle Unterstützungsangebote für Mitarbeiter sowie Förderprogramme zur Gewinnung internationaler Fachkräfte.

Yin Wen, Leiter des Büros für Internationale Angelegenheiten der Tongji-Universität, erörterte am Beispiel der Tongji-Universität den Aufbau eines Ökosystems für die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit. Er stellte die Erfahrungen der Tongji-Universität bei der Vertiefung der Kooperation mit deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie der Förderung des internationalen Austauschs vor. Er betonte, dass der Aufbau eines Ökosystems der internationalen Zusammenarbeit von großer Bedeutung für die Steigerung des Internationalisierungsgrads einer Hochschule und die Ausbildung von Talenten mit internationaler Wettbewerbsfähigkeit sei.

 

Jac Birt, stellvertretende Dekanin der Business School der University of Western Australia, erörterte die Rolle und Weiterentwicklung von Lehrkräften im Internationalisierungsprozess. Sie betonte, dass Lehrkräfte über interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten verfügen, internationale Inhalte in die Lehrveranstaltungen einbinden und zugleich ihr eigenes fachliches Niveau steigern sollten. Zusätzlich stellte sie praktische Erfahrungen der Business School der University of Western Australia im Bereich der Internationalisierung des Lehrkräfteaufbaus sowie der Studierendenausbildung vor.

Professor Martin Böhm von der Hochschule Kaiserslautern stellte die Erfahrungen seiner Hochschule im Bereich des internationalen Lehrangebots vor. Er erläuterte, dass die Hochschule den Studierenden durch Doppelstudiengänge und länderübergreifende Projekte internationale Studienmöglichkeiten eröffnet. Er betonte zudem die zentrale Bedeutung gemeinsamer Projekte von Hochschule und Unternehmen für die Förderung der praktischen Fähigkeiten sowie des Innovationsvermögens der Studierenden.

Professor Tamás Fülöp, Präsident der Universität John von Neumann in Ungarn, betonte die Bedeutung der chinesisch-ungarischen Bildungskooperation und stellte die Erfolge seiner Hochschule im Bereich der internationalen Zusammenarbeit, der innovativen Ausbildung sowie der Verbindung von Industrie, Wissenschaft und Forschung vor. Er erwähnte, dass die Hochschule durch die Kooperation mit führenden Unternehmen wie Mercedes-Benz Talente mit praktischen Fertigkeiten und innovativem Denken ausbildet, um eine gleichzeitige Entwicklung von Wissenschaft und Technik sowie Bildung voranzutreiben.

Professor Fülöp hob zudem die Notwendigkeit einer Ausrichtung auf nachhaltige Entwicklung hervor und stellte Projekte mit solarbetriebenen Rennwagen und Wasserstoffautos vor, an denen Studierende beteiligt sind. Diese Arbeiten verdeutlichen die Bemühungen und Erfolge der Hochschule bei der Ausbildung von Fachkräften für den Verkehrssektor der Zukunft.

Professor Benjamin Lehmann von der Hochschule Bremen stellte die umfangreichen Erfahrungen der Hochschule Bremen im Bereich der internationalen Forschungskooperation vor. Er wies darauf hin, dass die Hochschule durch die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der ganzen Welt herausragende Ergebnisse in Bereichen wie Technische Akustik, Signaltheorie und Künstliche Intelligenz erzielt habe. Zugleich betonte er die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit für die Bewältigung globaler Herausforderungen sowie die Förderung des Wissensaustauschs und des Technologietransfers. Zudem stellte Professor Lehmann erfolgreiche Kooperationsbeispiele mit ortsansässigen Unternehmen vor und verdeutlichte die aktive Rolle der Hochschule Bremen bei der Förderung der regionalen wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Talentausbildung.

Professor Xiao Junjie, geschäftsführender Dekan der Fakultät für Lebenswissenschaften der Shanghai-Universität, berichtete anhand seiner persönlichen Forschungserfahrungen über die förderliche Wirkung internationaler Forschungskooperationen auf die persönliche Entwicklung von Wissenschaftlern sowie die Entwicklung der Hochschule. Er stellte die Erfahrungen der Shanghai-Universität bei der Zusammenarbeit mit weltweit führenden Forschungseinrichtungen vor – darunter die gemeinsame Durchführung von Forschungsprojekten und die Veröffentlichung hochrangiger wissenschaftlicher Arbeiten.

Er betonte, dass hochwertige, tiefgreifende, breit angelegte und qualitativ erstklassige internationale Kooperationen und Austausche dazu beitragen, die jeweiligen Stärken und Fachkenntnisse der einzelnen Arbeitsgruppen zur Geltung zu bringen, technische Komplementaritäten zu verwirklichen, die Effizienz von Forschung und Entwicklung zu steigern sowie die Erzeugung und praktische Anwendung wissenschaftlicher Ergebnisse zu beschleunigen. Zugleich lassen sich damit auch Erfolge in der Talentausbildung und dem Aufbau der Fachrichtungen erzielen.

Das diesjährige Forum steht unter dem Motto „Öffnung, Innovation, Entwicklung“. Es bietet nicht nur in- und ausländischen angewandten Hochschulen eine Plattform für Präsentationen und Austausch, sondern stellt zudem eine lebendige praktische Umsetzung der Geistesrichtungen der Dritten Plenartagung des 20. Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas sowie des Nationalen Bildungsforums durch die Hochschule dar. Dadurch erhält die internationale bildungspolitische Zusammenarbeit und der Austausch neue Impulse und Antriebskräfte.

 

(Quelle: Büro für Internationale Zusammenarbeit und Austausch)