Kürzlich ging das Finale des 11. Nationalen Studentenwettbewerbs für Physikexperimente an der Central South University erfolgreich zu Ende. Zwei Teilnehmerteams unserer Fakultät mit insgesamt 10 Studierenden überzeugten mit innovativen Konzepten, soliden experimentellen Grundlagen und herausragenden Leistungen vor Ort auf ganzer Linie. Schließlich gewannen sie einen zweiten Preis und einen dritten Preis, was einenstetigen Durchbruch unserer Fakultät in diesem Wettbewerb darstellt. Schließlich errangen sie einen zweiten sowie einen dritten Preis, was einen weiteren wichtigen Durchbruch unserer Fakultät in diesem Wettbewerb darstellt.

Unsere Universität maß diesem Wettbewerb große Bedeutung bei und baute ein umfassendes Förder- und Betreuungssystem für die teilnehmenden Teams auf. Auf Grundlage eines mehrstufigen Auswahlverfahrens auf Universitäts- und Stadtebene stellte sie für jedes Team sorgfältig ein Doppelmentorenteam zusammen und entwickelte ein Betreuungsmodell im Sinne von „Doppelmentoren + Begleitung über dengesamten Prozess“, um den Studierenden eine individuelle, passgenaue und ganzheitliche Unterstützung zu bieten. Von der wiederholtenAusarbeitung und Optimierung des experimentellen Konzepts über die sorgfältigeErstellung und Überarbeitung des Forschungsberichts sowie die logische Strukturierung und visuelle Gestaltung der Präsentationsfolien bis hin zu Dreh und Schnitt des Wettbewerbsvideos begleiteten die Mentorinnen und Mentoren die Teams während des gesamten Vorbereitungsprozesses eng und zielgerichtet. Mit fachlicher Expertise und engagierter Betreuung legten sie damit eine solide Grundlage dafür, dass sich die Studierenden im Wettbewerb souverän präsentieren konnten.

Als A-Kategorie-Fachwettbewerb des Bildungsministeriums wird der Nationale Studentenwettbewerb für Physikexperimente (Innovation) seit 2020 sechs Jahre in Folge in die Rangliste der national anerkannten Fachwettbewerbe für Hochschulen aufgenommen. Er ist der einzige landesweite Wettbewerb im Bereich der Physikexperimente und zeichnet sich durch hohe fachliche Autorität sowie große gesellschaftliche Wirkung aus.Bereits in der Vorrunde des Wettbewerbs 2025 beteiligten sich 3.260 Teams aus 722 Hochschulen mit insgesamt 18.985 Lehrenden und Studierenden, was zu einem äußerst starken Wettbewerb führte. Nach mehreren anspruchsvollen Auswahlrunden qualifizierten sich schließlich 750 Teams aus über 300 Hochschulen mit mehr als 2.000 Beteiligten für das Finale.Das Finaleumfasste eine Ausstellung der Projekte, Präsentationen mit Folien sowie eine Live-Fragerunde. Dabei wurden Innovationsfähigkeit, praktische Kompetenz, wissenschaftliche Ausdrucksfähigkeit und Teamfähigkeit der Teilnehmendenumfassend bewertet – eine große Herausforderung für ihre fachlichen und überfachlichen Kompetenzen.
Der Wettbewerb deckte den gesamten experimentellen Ausbildungsprozess im Bachelorstudium ab und verlangtevon den teilnehmenden Teams, sämtliche praktischen Aufgaben – von derVersuchsplanung über die Datenauswertung und Berichtserstellung bis hin zur Videoproduktion – eigenständig zu bewältigen.Die Studierenden betonten übereinstimmend, dass sie aus dieser Wettbewerbserfahrung erheblich profitiert haben: Sie vertieften nicht nur ihr Verständnis der grundlegenden Prinzipien physikalischer Experimente und deren praktische Anwendung, sondern stärkten imUmgang mit vielfältigen Herausforderungen auch ihre Fähigkeiten imwissenschaftlichen und innovativen Denken, in der interdisziplinären Zusammenarbeit sowie bei der Lösung komplexer Probleme.Diese wertvollen praktischen Erfahrungen haben ihrer weiteren fachlichen Ausbildung und ihrer wissenschaftlichen Entwicklung starken Auftrieb gegeben und bilden einewichtige Grundlage für ihren Weg zu innovativen Fachkräften.


Die Studentin Zhang Xianying erklärte nach dem Wettbewerb:
„Die Erfahrungen während desWettbewerbs sind für mich unersetzlich. Der Austausch mit den Jurorinnen undJuroren glich einer fachlichen Prüfung aus der Perspektive erfahrener Expertinnen und Experten. Ihre gezielten Hinweise halfen uns, verbesserungswürdige Details in unseren Experimenten zu erkennen, und stärkten zugleich meine Fähigkeit zum logischen und klaren Ausdruck erheblich.Die Diskussionen mit Teilnehmenden aus dem ganzen Land waren dagegen offen, gleichberechtigt und voller Energie. Dieser Austausch auf Augenhöhe ermöglichte es mir, die Denkbreite und -tiefe meiner Mitstudierenden zu erleben, unterschiedlicheHerangehensweisen an Problemlösungen kennenzulernen und mich durch gegenseitiges Lernen kontinuierlich weiterzuentwickeln.“
Der Student Qiu Yutong schilderte ebenfalls seine Eindrücke:
„Diese Erfahrung – geprägt von intensiver Vorbereitung, einem anspruchsvollen Wettbewerb und anschließender Reflexion – war für mich wertvoller als der Preis selbst. Rückblickend ist mein größter Gewinn nicht die Auszeichnung, sondern die wissenschaftliche Denkweise und die ruhige Herangehensweise an experimentelle Probleme, die ich dabei entwickeln konnte. Ebenso bedeutsam sind für mich die Teamfreundschaft, die durch die enge Zusammenarbeit gewachsen ist, sowie die wissenschaftliche Sorgfalt und das selbstloseEngagement unserer Mentorinnen und Mentoren, die ich miterleben durfte.Diese Erfahrung hat mir ein tieferes und realistischeres Verständnis von Physik,Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein vermittelt.“

Der Gewinn dieser Preise zeigt nicht nur die soliden fachlichen Grundlagen und den fortschrittlichen Geist der Studierenden unserer Fakultät, sondern unterstreicht zugleich die Wirksamkeit des fakultätseigenen Förderkonzepts zur Talententwicklung, das auf praktische Innovation und Kompetenzsteigerungausgerichtet ist.Künftig wird die Fakultät die Rolle von Fachwettbewerben als wichtige Plattformen der Talentförderung weiter stärken, das Betreuungsmodell im Sinne von „Doppelmentoren + Begleitung über den gesamten Prozess“ kontinuierlich optimieren und zusätzliche Möglichkeiten für praxisorientierte Innovation schaffen. Auf diese Weise soll die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte mitfundiertem Wissen, innovativen Fähigkeiten und ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein nachhaltig gefördert werden.
